Sodbrennen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden — Reflux ist häufig, aber nicht immer gleich. Eine fundierte Diagnostik ist die Basis jeder sinnvollen Therapieentscheidung.
Gastroösophagealer Reflux bezeichnet das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre. Ursache ist häufig eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels, manchmal kombiniert mit einer Hiatushernie.
Langfristig und unbehandelt kann Reflux die Speiseröhrenschleimhaut schädigen — im schlimmsten Fall bis hin zur Entstehung von Barrett-Ösophagus, einer Vorstufe des Speiseröhrenkrebses.
Nicht jeder Reflux braucht eine Operation. Viele Patient:innen werden medikamentös gut eingestellt. Wann eine chirurgische Lösung sinnvoll ist, zeigt sich erst nach vollständiger Abklärung.
Sodbrennen & saures Aufstoßen
Heiserkeit, Räusperzwang
Schluckbeschwerden (Dysphagie)
Globusgefühl (Kloß im Hals)
Chronischer Husten, Asthma-ähnliche Beschwerden
Brustschmerzen (nicht kardial)
Beschwerden trotz Protonenpumpenhemmer
Eine Refluxoperation ist nur dann sinnvoll und erfolgreich, wenn sie auf der Basis einer vollständigen, spezialisierten Diagnostik geplant wird.
Direkte Beurteilung der Speiseröhrenschleimhaut, des Mageneingangs und des Zwerchfells. Durchgeführt in angenehmer Kurzsedierung im Privatklinikum Hansa Graz.
Druckmessung in der Speiseröhre zur Beurteilung der Schließmuskelfunktion und der Peristaltik. Entscheidend für die Planung der operativen Technik.
24-Stunden-Messung des tatsächlichen Säurerückflusses. Objektiviert, ob und wie stark Reflux tatsächlich stattfindet.
Ablauf für internationale Patient:innen: Alle drei Untersuchungen können gebündelt innerhalb von zwei Tagen in Graz durchgeführt werden. Befunde und Besprechung am Folgetag.
Eine Operation wird dann empfohlen, wenn konservative Therapie nicht ausreicht oder nicht gewünscht wird — und die Diagnostik eine eindeutige Indikation ergibt.
— Anhaltende Symptome trotz optimaler medikamentöser Therapie
— Unverträglichkeit oder Abhängigkeit von Protonenpumpenhemmern
— Nachgewiesener Reflux mit struktureller Ursache (z.B. Hiatushernie)
— Wunsch nach dauerhafter, medikamentenfreier Lösung
Die Fundoplikation nach Nissen oder Toupet ist der chirurgische Goldstandard bei GERD. Durchgeführt laparoskopisch: 3–5 kleine Schnitte, kurzer Krankenhausaufenthalt, rasche Erholung.
Eingriff im Privatklinikum Hansa Graz · stationär 1–2 Nächte
Ich nehme mir Zeit für Ihre Situation — persönlich, ohne Warteliste.
+43 670 555 95 35 · Mo–Fr 9–17 Uhr
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