Reflux & Fundoplikation Graz | Laparoskopische Operation | Dr. Pizzera
Reflux & GERD

Refluxabklärung &
Fundoplikation

Sodbrennen, Heiserkeit, Schluckbeschwerden — Reflux ist häufig, aber nicht immer gleich. Eine fundierte Diagnostik ist die Basis jeder sinnvollen Therapieentscheidung.

„Nicht jeder Reflux gehört operiert. Aber wenn eine Operation sinnvoll ist, braucht es eine exakte Abklärung und eine klare Entscheidung."
Grundlagen

Was ist Reflux?

Gastroösophagealer Reflux bezeichnet das Zurückfließen von Magensäure in die Speiseröhre. Ursache ist häufig eine Schwäche des unteren Speiseröhrenschließmuskels, manchmal kombiniert mit einer Hiatushernie.

Langfristig und unbehandelt kann Reflux die Speiseröhrenschleimhaut schädigen — im schlimmsten Fall bis hin zur Entstehung von Barrett-Ösophagus, einer Vorstufe des Speiseröhrenkrebses.

Nicht jeder Reflux braucht eine Operation. Viele Patient:innen werden medikamentös gut eingestellt. Wann eine chirurgische Lösung sinnvoll ist, zeigt sich erst nach vollständiger Abklärung.

Häufige Symptome

Sodbrennen & saures Aufstoßen

Heiserkeit, Räusperzwang

Schluckbeschwerden (Dysphagie)

Globusgefühl (Kloß im Hals)

Chronischer Husten, Asthma-ähnliche Beschwerden

Brustschmerzen (nicht kardial)

Beschwerden trotz Protonenpumpenhemmer

Diagnostik

Vollständige Abklärung —
bevor entschieden wird.

Eine Refluxoperation ist nur dann sinnvoll und erfolgreich, wenn sie auf der Basis einer vollständigen, spezialisierten Diagnostik geplant wird.

01

Gastroskopie (Magenspiegelung)

Direkte Beurteilung der Speiseröhrenschleimhaut, des Mageneingangs und des Zwerchfells. Durchgeführt in angenehmer Kurzsedierung im Privatklinikum Hansa Graz.

02

Ösophagusmanometrie (ÖMM)

Druckmessung in der Speiseröhre zur Beurteilung der Schließmuskelfunktion und der Peristaltik. Entscheidend für die Planung der operativen Technik.

03

pH-Metrie / Impedanzmessung

24-Stunden-Messung des tatsächlichen Säurerückflusses. Objektiviert, ob und wie stark Reflux tatsächlich stattfindet.

Ablauf für internationale Patient:innen: Alle drei Untersuchungen können gebündelt innerhalb von zwei Tagen in Graz durchgeführt werden. Befunde und Besprechung am Folgetag.

Operative Therapie

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine Operation wird dann empfohlen, wenn konservative Therapie nicht ausreicht oder nicht gewünscht wird — und die Diagnostik eine eindeutige Indikation ergibt.

— Anhaltende Symptome trotz optimaler medikamentöser Therapie
— Unverträglichkeit oder Abhängigkeit von Protonenpumpenhemmern
— Nachgewiesener Reflux mit struktureller Ursache (z.B. Hiatushernie)
— Wunsch nach dauerhafter, medikamentenfreier Lösung

Laparoskopische Fundoplikation

Die Fundoplikation nach Nissen oder Toupet ist der chirurgische Goldstandard bei GERD. Durchgeführt laparoskopisch: 3–5 kleine Schnitte, kurzer Krankenhausaufenthalt, rasche Erholung.

Eingriff im Privatklinikum Hansa Graz  ·  stationär 1–2 Nächte

Häufige Fragen

FAQ

Wie lange dauert die Erholung nach der Fundoplikation?
Die meisten Patient:innen sind nach 2–3 Wochen wieder arbeitsfähig (Bürotätigkeit). Körperlich anstrengende Arbeit ist nach 4–6 Wochen möglich. In den ersten Wochen wird eine weiche Diät empfohlen.
Kann ich nach der Operation wieder normal essen?
Ja, in aller Regel vollständig. In den ersten 6–8 Wochen empfehle ich eine schrittweise Normalisierung der Ernährung.
Wie lange hält das Ergebnis der Operation?
Bei über 90 % der operierten Patient:innen bestehen nach 10 Jahren noch gute Ergebnisse.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Da meine Ordination als Privatordination geführt wird, ist die Abrechnung selbstzahlerbasiert. Für internationale Patient:innen erstelle ich einen transparenten Kostenvoranschlag.
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