Karpaltunnel OP Graz & Schladming | Ultraschallgeführt | Dr. Pizzera
Handchirurgie

Karpaltunnelsyndrom —
ultraschallgeführt operiert.

Kribbeln, Taubheitsgefühl, nächtliche Schmerzen in der Hand — das CTS ist das häufigste Nervenkompressionssyndrom. Gut behandelbar, mit ultraschallgeführter Technik: überlegene Präzision, kleinster Schnitt, up to date.

Grundlagen

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Der Karpaltunnel ist ein enger Kanal im Handgelenk, durch den der Nervus medianus verläuft. Wenn das umliegende Gewebe anschwillt oder sich verdichtet, wird der Nerv eingeengt — mit typischen Symptomen wie Kribbeln, Taubheit und Schmerzen.

Das CTS ist das häufigste Nervenkompressionssyndrom. Betroffen sind häufig Menschen mit repetitiven Handbewegungen, aber auch Schwangere und Personen mit Grunderkrankungen wie Hypothyreose oder Diabetes.

In frühen Stadien hilft oft eine Handgelenkschiene oder Kortisoninfiltration. Wenn die Beschwerden fortschreiten, ist eine Operation sinnvoll — und zwar frühzeitig, bevor es zu dauerhaften Nervenschäden kommt.

Typische Symptome

Kribbeln und Taubheit in Daumen, Zeige- und Mittelfinger

Nächtliche Schmerzen, die durch Schütteln der Hand besser werden

Kraftverlust beim Greifen oder Halten

Atrophie des Daumenballens (fortgeschritten)

Symptome bei repetitiver Tätigkeit oder in bestimmten Handpositionen

Therapie

Wann konservativ —
wann operieren?

Die Entscheidung basiert auf Symptomstärke, Dauer der Beschwerden, Nervenleitgeschwindigkeit und dem Ansprechen auf konservative Maßnahmen.

Konservative Therapie

Handgelenkschiene, v.a. nachts
Physiotherapie, Entlastung
Kortisoninfiltration
Geeignet bei milden, frühen Beschwerden
Zeitlich begrenzte Wirksamkeit
Die Methode

Ultraschallgeführte
Minimalschnitt-Technik

Die klassische CTS-Operation erfolgt über einen ca. 3–4 cm langen Schnitt. Meine bevorzugte Technik nutzt Echtzeit-Ultraschall: Der Nerv und das einengende Karpalband werden unter kontinuierlicher Bildgebung dargestellt — der Eingriff erfolgt über einen winzigen Zugang.

Das Ergebnis: Das Ligament wird zuverlässig gespalten, der Nerv direkt visualisiert und geschont — ohne unnötiges Gewebstrauma, ohne große Narbe.

Der Eingriff dauert ca. 15–20 Minuten, erfolgt in Lokalanästhesie, und Sie können die Ordination danach selbstständig verlassen.

Vorteile Ultraschall-Technik

Kleinster Schnitt — kaum sichtbare Narbe

Direktes Visualisieren von Nerv und Gefäßen

Minimales Gewebstrauma

Schnelle Erholung der Handfunktion

Ambulant, keine Vollnarkose notwendig

Ablauf

Der Weg zur Operation

1

Erstgespräch & Befund

Klinische Untersuchung, Besprechung der Beschwerden und ggf. vorliegender Nervenleitgeschwindigkeitsmessung. Gemeinsame Entscheidung über das weitere Vorgehen.

2

Ambulante Operation

Eingriff unter Lokalanästhesie — ca. 15–20 Minuten. Ultraschallgeführte Spaltung des Karpalbandes über kleinstmöglichen Zugang. Kein stationärer Aufenthalt notwendig.

3

Unmittelbare Erholung

Sie verlassen die Ordination mit einem leichten Verband. Die Hand ist sofort nutzbar für leichte Tätigkeiten. Keine Gipsschiene notwendig.

4

Nachsorge & Rückkehr

Kein Fadenzug nötig. Bürotätigkeit nach 1–2 Wochen. Volle Belastbarkeit nach 4–6 Wochen. Dokumentation für Hausarzt inklusive.

Erholung

Rasche Rückkehr in Alltag & Beruf

Tag 1
Leichte Handbewegungen

Finger können sofort bewegt werden. Kein Gips notwendig.

1–2 Wo.
Bürotätigkeit & PC-Arbeit

Schreibtischarbeit ist in der Regel nach wenigen Tagen wieder möglich.

4–6 Wo.
Volle Belastbarkeit

Körperliche Arbeit, Sport und schwere Last ohne Einschränkung.

Kostenorientierung

Transparente Preise

Ultraschallgeführte CTS-Operation (eine Hand)2.300 €
Schnellender Finger (ultraschallgeführt)850 €

Verbindlicher Kostenvoranschlag nach Erstgespräch.

Häufige Fragen

FAQ

Muss ich vorher eine Nervenleitgeschwindigkeit machen?
Idealerweise ja — eine NLG-Messung objektiviert den Schweregrad. Sie ist aber keine zwingende Voraussetzung. Wir besprechen das im Erstgespräch.
Kann man beide Hände gleichzeitig operieren?
Es ist zwar technisch möglich, aber nicht sinnvoll oder empfehlenswert. Zwischen den beiden Operationen sollten zumindest 3 Wochen Zeit liegen, damit die erste Hand ausreichend erholt ist.
Wie lange dauern die Symptome nach der OP noch?
Die bestehenden Schmerzen sind im Normalfall unmittelbar nach der Operation gebessert. Kribbeln und Taubheit bessern sich häufig innerhalb weniger Wochen deutlich. Bei länger bestehendem CTS kann die vollständige Nervenregeneration einige Monate dauern. Je früher operiert wird, desto besser das Ergebnis.
Ist die ultraschallgeführte Technik sicherer als die klassische?
Sie bietet durch die direkte Visualisierung des Nervs ein zusätzliches Sicherheitsmaß — überlegene Präzision bei kleinstem Schnitt.
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